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Recyceln von Handys - Wertvolle Ressourcen schonen

Rohstoffe, Kosten und Energie sparen



Wir haben Verantwortung. Verantwortung für uns, für unsere Mitmenschen, für unsere Umwelt und für alles Leben auf dieser Erde. So sehr wir für den Fortschritt, für Innovationen und für neue Wege stehen, so sehr wollen wir dies miteinander vereinen: Beste Leistungsfähigkeit mit Nachhaltigkeit, ökologischer wie ökonomischer Nutzen. Alles im Sinne der Ressourcenschonung und voller Verantwortung für das, was wir tun.


Seit 2007 wurden mehr als 7 Milliarden Smartphones hergestellt. Durchschnittlich wird ein Smartphone 18 bis maximal 24 Monate genutzt, spätestens dann „muss“ was Neues her. Wir kennen das zu gut, schließlich zählt die Hardware-Beschaffung zu unseren Kernkompetenzen. Ganz entscheidend ist daher der bewusste Umgang mit den Devices. Es beginnt damit zu wissen, welche Energiebilanz hinter einem Smartphone steckt. Was passiert im Lebenszyklus eines Mobilgerätes? Von der Rohstoffgewinnung über die Produktion, die Nutzung und letztlich bis zur Entsorgung. In jedem Stadium werden wertvolle Ressourcen verbraucht. Blickt man mal auf den „ökologischen Rucksack“ eines Smartphones (das ist ein Vergleichsmaßstab, der den Natur- und Energieverbrauch ermittelt*), dann sollte man wirklich zweimal hinschauen. Der ökologische Rucksack ist die Summe, die rauskommt, wenn das Eigengewicht des Produkts vom gesamten Ressourcenverbrauch im Lebenszyklus abgezogen wird. Folglich natürlich: je weniger Rohstoffe und je weniger Energie verbraucht werden, desto weniger Schäden für Umwelt und Natur und somit ein leichterer ökologischer Rucksack.

Dass diese Last auf dem Rücken beim Smartphone recht groß ausfällt, liegt auf der Hand. Genau genommen: Der ökologische Rucksack trägt fast das 1000-fache vom eigentlichen Gerät. Wiegt ein Handy rund 130 gr, so werden mehr als 75 kg Ressourcen verbraucht*.

Das sind Zahlen, die wir uns vor Augen halten müssen, und vor allem – uns bewusst machen müssen. Denn was daraus folgen sollte, ist natürlich nicht, die Digitalisierung aufzuhalten und Devices zu verurteilen. Ganz im Gegenteil! Was zählt, ist der richtige Umgang damit. Das Heranziehen von Profis, die damit richtig umgehen und die Lösungen kennen. Welche Geräte eignen sich zum Remarketing? https://www.tkbc.de/post/aus-alt-mach-neu Wie lassen sich diese weiter gezielt nutzen und einsetzen? Selbstverständlich nach zertifizierter Löschung aller Daten unter klaren DSGVO und Datenschutz-Richtlinien.

Und wie werden die Geräte richtig entsorgt? Vor allem die Schadstoffe, aber auch die unsichtbaren Schätze im Smartphone – und wir sprechen hier immerhin von Kupfer, Silber und auch Gold – müssen fachgerecht entsorgt beziehungsweise recycelt werden. Die Wiederverwertung der Metalle spielt eine ganz entscheidende Rolle.

Werden Remarketing und Entsorgung richtig umgesetzt, so reduziert sich die Last des ökologischen Rucksacks enorm. Ganz abgesehen davon reduzieren sich Kosten, wenn Metalle sogar gewinnbringend zurückgewonnen werden oder Geräte sinnvoll verkauft und weitergenutzt werden.

Auch der BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. fordert schon länger ein Ökodesign und Energielabel für Smartphones. Auch wir unterstützen, dass Smartphones noch recyclebarer hergestellt werden, und auch die Hersteller schon bei der Produktion den Lebenszyklus im Ganzen im Blick haben. Wir haben das – und wir arbeiten aktiv daran, Ressourcen zu schonen. Im Sinne unserer Kunden, unserer Energie und unserer Umwelt.


*Quellen: Lexikon der Nachhaltigkeit

Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH

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